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Wie man Probleme effizient durchdenkt - 5 Schritte, die man beachten sollte

  • FECO Marketing & Research
  • 3. Okt. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Fünf Schritte, um Probleme zu lösen

Die meisten Dinge sind einfach und Sie wissen es bereits. Sie müssen es nur noch tun.


1. Definieren

Was genau ist eigentlich das Problem? Grenzen Sie es ein. Machen Sie es nicht größer als nötig. Das führt nur zu Ausreden und unnötigen Sorgen. Machen Sie es aber auch nicht zu klein, so dass sie es unterschätzen.


2. Ursachen vs. Symptome

Was möchten Sie denn lösen? Sie können sich an die Symptome anpassen oder die Ursache abstellen. Beides sind denkbare Lösungen. Was eine sinnvolle Lösung ist, hängt von der jeweiligen Situation ab. Wenn es im Wohnzimmer von der Decke tropft, können Sie einen Eimer hinstellen und alle 2 Stunden wechseln (= Anpassung an Symptome). Sie können aber auch das Loch im Dach suchen und stopfen (= Abstellen der Ursache). Die meisten würden in diesem Fall die Ursache lösen. Doch wenn gerade kein Geld auf dem Konto ist, bietet der Eimer eine günstige Lösungs-Alternative.


3. Alternativen

Der Umweg des Nachdenkens führt oft zu schnelleren und besseren Lösungen. Denken Sie also bei Punkt zwei richtig nach. Seien Sie kreativ. Es gibt immer eine Abkürzung. Und die offensichtlichsten Lösungswege sind nicht immer die besten. Brainstormen Sie also und sammeln Sie möglichst viele Alternativen. Verfallen Sie nicht dem Input-Virus und springen sie gleich in blinden Aktionismus. Der vermeintliche Umweg des ruhigen Nachdenkens wird hinten raus zur Überholspur.


4. Entscheiden und umsetzen

Die gesammelten Alternativen können Sie nun bewerten. Am schnellsten, am billigsten, am einfachsten, am nachhaltigsten... Entscheiden Sie sich für einen Lösungsweg. Theoretisieren Sie nicht zu lange herum, wie sich welche Alternative wohl auswirken wird. Entscheiden Sie sich und setzen Sie um. Sie müssen es ausprobieren und aktiv werden. Dann sehen Sie schon, ob es vorwärts geht. Dazu ist es hilfreich, dass Sie Fortschrittskriterien festlegen.


5. Bewerten und anpassen

Während der Lösungsumsetzung brauchen Sie einen Tacho, der Ihnen zeigt, ob Sie in die richtige Richtung marschieren. Dazu benutzen Sie die Fortschrittskriterien. Entwickeln sie sich positiv: Weiter machen. Wenn nein: Passen Sie Ihren Lösungsweg an. Reiten Sie kein totes Pferd, in der Hoffnung, dass es wieder lebendig wird. Wenn ein Lösungsweg zu wenig Wirkung zeigt, korrigieren Sie ihn. Springen Sie zu Punkt drei zurück und wählen Sie einfach eine neue Alternative aus. Am Ende entscheidet das positive Ergebnis – und nicht die sture Konsequenz, den einmal eingeschlagenen Weg nicht mehr zu verlassen.



 
 
 

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